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Was unser Umgang mit dem Grüßen über Höflichkeit, Aufmerksamkeit und unser Miteinander verrät.

Warum Grüßen mehr ist als Höflichkeit – und warum wir es wieder lernen sollten

Lesezeit: 5 Minuten | von Gabriela Meyer | 2.1.2026

Nicht zu grüßen ist unhöflich – und sagt mehr über uns aus, als wir denken

„Nicht mal mehr die alten Damen, die den kompletten Tag rumrentnern, grüßen zurück“, schrieb ein junger Mann flapsig auf X – und ich musste schmunzeln. Recht hat er, dachte ich mir. Alle nicken sich irgendwie nur noch leicht zu. Dabei ist ein freundlicher Gruß wie „Guten Tag“ oder „Guten Morgen“ eine warmherzige Geste.

Beim Grüßen zeigen wir, dass wir uns wahrnehmen. Dass wir den anderen sehen. Und genau daran scheint es im Alltag immer häufiger zu fehlen.

Was ein Gruß mit Wahrnehmung und Respekt zu tun hat

Ich habe viele Jahre an Orten verbracht, an denen Menschen einander begegnen: an Flugzeug-Einstiegen, an den Türen von Vorlesungssälen, in Foyers von Fest- und Konzerthallen. Im Restaurant, am Marktstand, im Fisch- und Blumenladen.

Überall dort nahmen meine Kolleginnen und Kollegen und ich täglich unzählige Gäste, Kundinnen, Passagiere in Empfang. Und immer wieder fiel auf: Wie sehr wir uns über Menschen freuten, die zu grüßen wussten.

Traurig ist, wie viele das nicht tun. Mürrisch, in sich gekehrt, den Blick auf den Boden gerichtet. Fragen Sie einmal im Einzelhandel oder bei Taxifahrern nach – Sie werden ähnliche Geschichten hören.

Typen, die nicht grüßen – eine kleine Auswahl

Nicht zu grüßen ist unhöflich. Und es gibt wiederkehrende Muster. Eine kleine Auswahl an Typen, die nicht grüßen:

  • Mister me first, der Ihnen als Flugbegleiterin morgens in der Business Class grußlos seinen Kleidersack zuwirft. Dass Sie beim Versuch, ihn zu fangen, rückwärts in die Garderobe purzeln, interessiert ihn nicht.

  • Frau Professor Forsch, die ohne Ticket und ohne Gruß ihren VIP-Platz einfordert
  • Miss apple a day, die den Seminarraum grundsätzlich apfelessend ohne einen Gruß betritt und Ihnen kauend beim Aufbau der Technik zuschaut.

  • Als Joggerin treffen Sie auf eingespielte Tandem-Teams, bei denen der Mann grüßt – die Frau nicht. Hat er ja erledigt.

  • Wandergruppen, die sich ohne Gruß an Ihr Tischlein im Zug setzen – um dann sogleich Leberwurstbrote auszupacken.

  • In Ausflugslokalen können Sie mit Gästen rechnen, die sich grußlos an Ihren Tisch dazusetzen, um dann so vertraut zu Ihrem Salz- und Pfefferstreuer zu greifen als seien Sie Verwandte.
  • Herr und Frau Wichtig, die alle grüßen – nur Sie nicht. Autsch.

Ein Gruß baut Ihnen Brücken zu anderen Menschen

Die Begrüßung stellt die Weichen für jede Begegnung. Ob wir grüßen oder nicht, sagt viel über uns aus: über unsere Haltung, unsere Präsenz, unsere innere Offenheit.

Wer grüßt, signalisiert:

  • Ich sehe dich.
  • Ich nehme dich wahr.
  • Ich bin kommunikationsbereit.

Und ja: Das braucht manchmal Mut.

Richtig grüßen im Alltag – einfacher als gedacht

  • Betreten Sie als Neuankömmling jeden Raum mit einem Gruß.
  • Entdecken Sie das „Guten Tag zusammen“ als Ihre kleine Strategie, Freude in einen Raum zu bringen und auf gewinnende Weise auf sich aufmerksam zu machen.
  • Grüßen Sie hörbar – nicht murmelnd, nicht halbherzig.

Ein offener, freundlicher Gruß wirkt selbstbewusst. Wegschauen, Flüstern oder Ignorieren bewirken nichts und bauen eher Distanz als Verbindung auf.

  • Kurzer Augenkontakt + ein kleines Lächeln: das macht den Gruß „warm“.
  • Im Treppenhaus, Flur, Eingang: lieber kurz grüßen als „durchhuschen“ (ein Satz reicht).
  • In Gruppen: erst die Runde grüßen, dann – wenn passend – einzelne Personen.

  • Wenn Sie Namen kennen: Namen dazunehmen („Guten Morgen, Frau …“) – wirkt sofort persönlicher.

  • Lautstärke an die Situation anpassen: freundlich und klar, aber nicht „Bühnenstimme“.

  • Bonus: Beim Gehen ebenfalls kurz verabschieden („Schönen Tag noch“) – das rundet die Begegnung ab.

Viele Menschen freuen sich über einen heiteren Gruß. Es ist fast magisch: In dem Moment, in dem Sie andere sehen, werden auch Sie gesehen. Sie bekommen etwas zurück – oft Frohsinn.

Vielerorts besteht ein Mangel an Freundlichkeit

Warum Grüßen Ihre Ausstrahlung verändert

Ein angstfreier, ehrlicher Gruß macht etwas mit Ihrer Wirkung. Er öffnet Räume, senkt Distanzen und schafft Verbindung – selbst mit Fremden.

Wenn Sie bisher eher zurückhaltend waren: Probieren Sie es aus. Stecken Sie positive Energie in Ihre Begrüßung. Das wird alles ändern. Es ist, als hätten Sie den Lichtschalter gefunden.

_____________________________________

Weiterführend

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie reagieren, wenn Sie nicht zurückgegrüßt werden, und welche Umgangsregeln beim Grüßen wirklich zählen, lesen Sie mein Buch Modern Life Etikette.

Wenn Sie mögen, lesen Sie dazu auch: Freundlichkeit ist kein Soft Skill – sondern eine berufliche Kompetenz. Denn Tonfall und Haltung entscheiden im Job oft mehr als man denkt.

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